Monatsarchiv für November 2000

The Gathering - If Then Else

Dienstag, den 21. November 2000

The Gathering sind auf If_Then_Else ihrer experimentellen Ader grundsätzlich treu geblieben, auch wenn die Truppe um Ausnahmesängerin Anneke Van Giersbergen wieder etwas härter zu Werke geht, was Stücke wie die erste Singleauskopplung “Rollercoaster” oder das darauf folgende “Shot To Pieces” deutlich zeigen. (more…)

Mojave 3 - Excuses for Travellers

Montag, den 20. November 2000

Schon der Name Mojave 3 weist auf einen der Haupteinflüsse der englischen Band hin, auf den Ex-Byrds-Musiker Gram Parsons. Der geniale Countryrocker starb 1973 als 26-Jähriger in einem Motel in der kalifornischen Mojavewüste. Aus der einstigen bekannten Indie-Band Slowdive hervorgegangen, gründeten Neil Halstead und Rachel Goswell 1995 Mojave 3. (more…)

Peaches - The Teaches of Peaches

Samstag, den 18. November 2000

“…sucking on my titties…sex on the beaches, that’s in the teaches of Peaches…fuck the pain away…”, das sind ein paar Worte, die Peaches im Opener “Fuck The Pain Away” schelmisch singt. Peaches ist Merrill Nisker aus Toronto, die es im Frühjahr 2000 nach Berlin verschlagen hat. Dorthin, wo sich auch ihr ex-Lover Gonzales, mit dem sie immer noch ein musikalisches Duo bildet, niedergelassen hat. (more…)

Mob Rules - Temple of Two Suns/Pd

Mittwoch, den 8. November 2000

Dass international konkurrenzfähiger Melodic-Metal nicht zwangsläufig aus Skandinavien oder Italien kommen muss, beweisen die deutschen Hopefuls Mob Rules. Auf dem zweiten Album Temple Of Two Suns schafft es der Haufen, gekonnt durch die Gefilde epischer Bombast-Mucke zu preschen, ohne dabei auf abgelutschte Schlachten-Lyrics und peinliche Pathos-Passagen zurückgreifen zu müssen. (more…)

Placebo - Without You I’m Nothing

Montag, den 6. November 2000

Das gleichnamige Debüt des Trios Placebo aus England wurde oft mit den Smashing Pumpkins und Rush verglichen — Smashing Pumpkins wegen seiner unbekümmerten Anlehnungen an den Progressive Rock der Mitte der 70er Jahre und Rush wegen der ungewöhnlich hohen Stimmlage des Sängers Brian Molko, dessen Stimme fast schon wie die eines Zwitters klingt. (more…)