Monatsarchiv für Juni 2001

Beck - Odelay - Beck

Dienstag, den 26. Juni 2001

Es zeigt sich immer mehr, daß Beck nicht nur ein lustiger Bursche ist, der eine gute neue Mischung aus Blues und Rap im Ärmel hat; nein, er ist ein lustiger Bursche, der ein tiefes Verständnis für die Geschichte der Popmusik, einen unaufhaltsamen universalistischen Antrieb und eine ganze Menge ausgezeichneter Songs zu bieten hat. (more…)

Metallica - S&M

Montag, den 25. Juni 2001

Es ist jener finale und konsequente Schritt, den Metallica noch tun mußten, um endgültig die Wallhall des Titanen-Rock zu erobern und die Tür mit einem erderschütterten Schlag für immer zu verschließen. Niemand wird es fortan wagen, einen Vergleich zu dem Quartett aus San Francisco zu ziehen. Noch nicht einmal mehr aufschauen können die engagierten Jung-Metaller zu James Hetfield (Gitarre, Gesang), Kirk Hammett (Gitarre), Jason Newsted (Bass) und Lars Ulrich (Drums), weil sich die Herren in eine Höhe verabschiedet haben, in der sie mit bloßem Auge nicht mehr zu sehen, mit bloßen Worten nicht mehr zu beschreiben sind.

Zwei unschuldige Nächte im April 1999 wurden Zeuge der götterdämmernden Fusion zwischen Metal-Band und Sinfonie-Orchester: Metallica und die San Francisco Symphony trafen sich zum Sound-Clash der Titanen, um das metallische Oeuvre unter der dirigierenden Hand von Michael Kamen auf eine neue Ebene zu beamen. (more…)

The Doors - Bright Midnight: Live In America

Montag, den 25. Juni 2001

Nicht nur den Fans dürften diese bislang unveröffentlichten Aufnahmen der Doors imponieren. Die ganz spezielle Konzertatmosphäre der legendären Vier, zusammengesetzt aus Alkohol, LSD, Aggression und blankem Wahnsinn, kombiniert mit elegischen Keybord-Phrasen und nagenden Gitarren lässt einen so schnell nicht wieder los. (more…)

Basement Jaxx - Rooty

Montag, den 25. Juni 2001

Mit ihrem Debütalbum Remedy und Hits wie “Red Alert”, “Jump’n'Shout” und “Rendez-Vu” revolutionierten Felix Buxton und Simon Ratcliffe vor zwei Jahren weltweit den Dancefloor. Auf Rooty präsentiert das unberechenbare Duo aus London nun elf neue, elektrisierende Clubhymnen. Auch diesmal akzeptieren die beiden, unterstützt von den Sängerinnen Kele Le Roc und Elliot May sowie DJ und Produzent Derrick Carter, keinerlei stilistische Grenzen. (more…)

Mighty Sam Mcclain - Sweet Dreams

Montag, den 11. Juni 2001

Niemand kann Sam McClain schlagen, wenn es um die schiere Ausdruckskraft der Stimme geht. Er kann seine Zuhörer fesseln, ganz gleich, ob mit dem langsamen Zerkauen von Silben bei der Country-Soul-Ballade “Learn How To Love You Again” oder wenn er bei “Here I Come Again”, einem der vielen Songs, die sich auf McClains tiefe spirituelle Überzeugung beziehen und fromme Worte zu lang gezogenen musikalischen Bögen werden lassen. (more…)