Monatsarchiv für Oktober 2001

Ferris MC - Fertich!

Montag, den 29. Oktober 2001

Ganz schön fertich kommt Ferris MC hier um die Ecke mit seinem neuen Album. Mit Beats von Tobi (5 Sterne Deluxe), Eißfeldt (Absolute Beginner), DJ Koze, Stylewarz, Sleepy und schließlich Ferris selbst, ist die Platte musikalisch recht abwechslungsreich. “Freaks, Asis Und Mongos” lässt erahnen, in welchen Kreisen Ferris sich bewegt, “Alles Für Nix” scheint das Bild abzurunden: Ferris glaubt nur an sich, Liebe ist out, Frauen sind allenfalls zur Befriedigung der eigenen Lust zu gebrauchen. (more…)

Mortiis - Stargate

Montag, den 29. Oktober 2001

Nein, das ist alles andere als empfehlenswert. Zwar bezeichnet der Norweger Mortiis seine 1999er Scheibe The Stargate als sein bestes Album — das Gegenteil jedoch ist der Fall. Diesmal setzt der Einzelgänger auf die kräftige, voluminöse Stimme der Sängerin Sarah Jezebel Deva (u.a. Cradle Of Filth), die das Zepter weitgehend an sich reißt. (more…)

Jay Baumgardner - Alien Ant Farm - Anthology

Montag, den 8. Oktober 2001

Was als Alien Ant Farm im Fahrwasser ihrer Freunde von Papa Roach daher kommt ist keineswegs nur eine weitere New-Metal-Combo. Die vier Kalifornier sehen sich mehr als Alternative-Allrounder, die mit ANThology nun ihr zweites Album veröffentlichen. Gemeinsam mit Produzent Jay Baumgardner haben Alien Ant Farm ganze Arbeit geleistet. (more…)

Armand Van Helden - Gandhi Khan

Dienstag, den 2. Oktober 2001

Mit Gandhi Khan beginnt nun also die neue Van-Helden-Zeitrechnung. Obwohl zwischen exotischen Samples, HipHop und Schrammelgitarren hin- und herschwankend, ist dieses Album am ehesten im House-Bereich einzuordnen. Der DJ und Producer hat im Gegensatz zu seinem letzten Album Killing Puritans sehr viel mit Melodie gearbeitet: Titeltrack “Gandhi Khan” groovt house-artig mit Einflüssen von Sprechgesang, die jedoch keinen Houser verschrecken sollten.

Die erste Auskopplung “I Can Smell U” ist ein derber Tribalhouse-Track, der sich durch stetigen Aufbau der Samples zum idealen Pusher auf allen Tanzflächen entwickelt. (more…)

Machine Head - Supercharger

Montag, den 1. Oktober 2001

Obwohl die pösen Purschen aus Oakland mit ihrem brutalen Mix aus Tradition und Trend, derbem Bay Area Thrash und feist groovendem Metal Core nebst Rap-Anleihen gewissermaßen zu den Wegbereitern der Nu-Metal-Bewegung zählen, ist der Kapelle um Egozentriker Rob Flynn (v./g.) der große kommerzielle Durchbruch à la Korn, Limp Bizkit und Konsorten bislang nicht geglückt. (more…)