Monatsarchiv für August 2002

Sparta - The Wiretap Scars

Montag, den 19. August 2002

Nachdem die Afro-Fraktion von At The Drive-In The Mars Volta gegründet haben, wendet sich der Rest des Geschichte schreibenden Sprengsatzes aus El Paso mit der Band Sparta nicht ganz so harten Gefilden zu und schaffen mit The Wiretap Scars dennoch ein Werk, das es in sich hat.

Beeinflusst sehen sich die Vier nach wie vor vom angrenzenden Mexiko, außerdem von Combos wie Mission Of Burma und Minor Threat. (more…)

Bob Dylan - Desire

Mittwoch, den 14. August 2002

Dylan zeigt auf diesem 1976er Werk, das auf das eher zynische und introvertierte Blood on the Tracks folgte, eine unwahrscheinliche Unschuld und ein größeres Verständnis für die ihn umgebende Welt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Lyriker Jacques Levy bietet Dylan ein Werk mit schärferen Kanten und größerer Eindringlichkeit. (more…)

Slut - Nothing Will Go Wrong

Freitag, den 9. August 2002

Slut erweitern mit Nothing Will Go Wrong ihren Horizont und präsentieren ein vielschichtiges und dennoch rundes Pop-Rock-Album ohne ihre Independent-Wurzeln zu vergessen. Der vierte Longplayer der fünf Ingolstädter imponiert durch unerwartete Stilwechsel über hypnotische Psycho-Auswüchse und rotzigen Indie-Rock bis hin zu lupenreinem Pop und über Umwege zurück, jederzeit auf Abwechslung bedacht. (more…)

Jane Horrocks - The Further Adventures of

Montag, den 5. August 2002

Fans des Films Little Voice (1998) und des Bühnenstücks, auf dem dieser Film basiert, werden sich über die Nachricht freuen, dass die Schauspielerin, Sängerin und Imitatorin Jane Horrocks jetzt endlich ihre Stimmen-Nachahmungen auf einer CD aufgenommen hat. Aber keine Angst: Dies ist nicht ganz einfach nur ein Abklatsch der TV-Show Celebrity Stars in their Eyes.

Jane Horrocks nimmt sich eine Reihe sehr unterschiedlicher Divas vor, und zwar Billie Holiday, Shirley Bassey, Marilyn Monroe, Judy Garland und Marlene Dietrich. (more…)

Faith No More - The Real Thing

Montag, den 5. August 2002

Faith No More entziehen sich buchstäblich jeglicher Einordnung. Nahtlos vermischen sie auf The Real Thing Metal mit Rap-Elementen. Die Hitsingle “Epic” ist ein perfektes Beispiel dieser Stilmixe. Weitere Highlights sind das knallige “Surprise! You´re Dead!” und eine hervorragende Coverversion von Black Sabbaths “War Pigs”. (more…)