Monatsarchiv für September 2002

Soulfly - 3

Mittwoch, den 18. September 2002

Max Cavalera hat es erneut geschafft, mit seiner Band Soulfly modernen und traditionellen Thrash-Metal unter einen Hut zu bringen. 3 wird sowohl Sepultura- als auch Slipknot-Fans gefallen und hat einige exotische Überraschungen zu bieten. Auch auf diesem dritten Longplayer zelebriert der ehemalige Sepultura-Fronter wieder seine einzigartige Mischung aus diversen Thrash-Spielarten, groovigem Death Metal, bretthartem Nu-Metal und südamerikanischen Tribal-Einflüssen. (more…)

Neil Young - Are You Passionate?

Montag, den 16. September 2002

Are You Passionate? ist zwar Neil Youngs Studioaufnahme, die auf Silver & Gold folgte, aber dies hier hätte ebenso gut im Dunstkreis von Harvest Moon erscheinen können. Crazy Horse und Booker T. & the MGs hinterlassen beide Male auf einigen dieser elf nagelneuen Tracks ihren Einfluss. (more…)

Ron Sexsmith - Other Songs +1

Montag, den 16. September 2002

Das Coverphoto auf dem 1995er Debütalbum des kanadischen Singer/Songwriters Ron Sexsmith zeigt einen pilzköpfigen Jungen, der mit seinem melancholisch-verträumten Blick etwas verloren dreinschaut.

Melancholisch und verträumt ist dann auch die Musik Ron Sexsmiths, wenn er mit seiner brüchigen und immer leicht entrückt wirkenden Stimme die Traurigkeit in “Words We Never Use” besingt, die Arbeitsuche in “Lebanon, Tennesse” beschreibt oder von der ersten Chance träumt, seine Liebe beweisen zu dürfen (”First Chance I Get”). (more…)

Revista Do Samba - Revista Do Samba

Montag, den 16. September 2002

Mehr als nur Musik — für Aficionados ist der Samba Leben, Liebe, täglich Brot. Nicht nur in den Favelas, den Armenvierteln von Rio, pulsiert das Leben im Takt dieser genuin afrobrasilianischen Kreation aus Rhythmus und Poesie. Zu den Wurzeln des Sambas vorzudringen, bedeutet daher zugleich, den Kern einer Musik zu berühren, welche den Nationalcharakter eines ganzen Landes verkörpert. (more…)

Pete Yorn - Musicforthemorningafter

Freitag, den 13. September 2002

Das symbolträchtige Grammofonknistern, mit dem Pete Yorns Debütalbum beginnt, passt gut zu einem Künstler, der in den Staaten als das Beste gefeiert wird, was New Jersey seit Bruce Springsteen hervorgebracht hat. Eigentlich klingt Yorn aber nicht im Entferntesten wie Springsteen, sondern versteht sich auf klassisches Pop-Handwerk in der Art traditionsbewusster Sänger und Songwriter wie Neilson Hubbard und Elliott Smith.

Auf dem lockeren, eingängigen “Life On A Chain” lässt Yorns sanfter und entspannter Gesang an Bruce Cockburn denken, während “Simonize”, angeblich ein von Jack the Ripper verfasstes Liebeslied, an Alex Chilton in seiner Zeit bei Big Star erinnert. (more…)