Monatsarchiv für September 2002

Graham Coxon - The Golden”d”

Dienstag, den 10. September 2002

Mit The Golden D scheint für Graham Coxon — Blurs Leadgitarrist — ein Lebenstraum in Erfüllung zu gehen, nämlich das ultimative Album des amerikanischen Indie Rocks zu schaffen. Mit großem Abstand von seinem ein wenig lahmen und zahmen Lo-Fi Solo Debüt hat The Golden D keine Angst mehr, die Lautstärke anständig aufzudrehen und loszurocken. (more…)

Faith No More - Angel Dust

Dienstag, den 10. September 2002

Die Schwäche von Angel Dust liegt darin, daß es ein relativ schwer zugängliches Album ist. Doch das ist vielleicht ebenso auch seine Stärke, denn gerade die Eigentümlichkeiten machen die Platte zu einem faszinierenden Hörerlebnis. “Land of Sunshine” ist ein Rocker mit unwiderstehlichem Beat, den Sänger Mike Patton mit irrem Gelächter zerhackt. (more…)

Built to Spill - Perfect from Now on

Montag, den 9. September 2002

Built to Spills drei vorhergehende Indie-Veröffentlichungen (bei den Labels C/Z, Up und K) etablierten einen neuen Standard der Popmusik, der aus Experimenten mit ,low-fi’, sorgfältig ausgearbeiteten Hooks, wehmütigem Gesang und brillanten, schlängelnden Gitarren-Passagen besteht. Für das Debüt bei einer größeren Plattenfirma Perfect from Now On hat Frontman Doug Martsch, der eine immer wieder neu zusammengestellte Gruppe von Musikern leitet, sein bisher ehrgeizigstes Album geschaffen. (more…)

Backyard Babies - Total 13

Freitag, den 6. September 2002

Sorgte das Debüt Diesel And Power sowie die vorausgegangenen Demos allenfalls in Underground-Kreisen für einiges Aufsehen, so katapultierte Total 13 die Babies direkt an die Spitze der skandinavischen Rotz-Rock-Bewegung. Zusammen mit Bands wie den Hellacopters, Gluecifer oder den leider nicht mehr existierenden Turbonegro läuteten die Backyard Babies die Renaissance des europäischen Punk-/Glam-Rocks ein, wobei Total 13 für nicht wenige das beste Album aus dieser Stilrichtung darstellt. (more…)

The Beautiful South - Welcome to the Beautiful South

Freitag, den 6. September 2002

Die Housemartins pflegten ihren Polit-Pop mit hüpfenden, durchgeknallten Melodiebögen zu überzuckern. Nachdem sie nach nur zwei Platten aufgaben, versuchte P. D. Heaton das gleiche Rezept noch einmal bei Beautiful South anzuwenden: Saftige Melodien, ein rollendes Piano und wunderschöne Stimmen sollten die erfrischend subversiven Texte mit einem Zuckerguß überziehen. (more…)