Machine Head - Hellalive
Satte 78 Minuten lang beweisen Machine Head auf Hellalive, dass sie auch nach zehn Jahren immer noch zu den besten Livebands des Thrash-Metal-Sektors zählen. Die am 8. Dezember 2001 in der Brixton Academy in London aufgezeichnete Show ist ein absolutes Highlight der Band-History. Die Riffs fräsen gnadenloser und heavier als bei sämtlichen tiefer gelegten Nu-Metal-Acts durch die Speaker, Drums und Bass grooven höllisch tight vor sich hin, und Frontmann Robb Flynn singt, schreit und wütet mit schier unerschöpflicher Power.
Die von Colin Richardson abgemischten Aufnahmen klingen enorm druckvoll und transparent, sind allerdings nicht über Gebühr nachbearbeitet worden. Man bekommt ein gutes Gefühl für die verschwitzte Liveatmosphäre in der proppenvollen Halle und hüpft bei Granaten wie “Ten Ton Hammer”, “Old”, “Davidian” oder “Supercharger” fast schon zwangsläufig mit. Als Bonus gibt’s noch die beim With Full Force Open Air 2002 aufgezeichneten Nummern “None But My Own” und “The Burning Red”, die anstelle der London-Tracks “White Knuckle Blackout” und “Deafening Silence” auf die CD gerutscht sind. –Michael Rensen
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