Monatsarchiv für April 2003

The Mars Volta - De-Loused in the Comatorium

Dienstag, den 8. April 2003

Bei De-Loused In The Comatorium behandelt The Mars Volta Rockmusik wie eine asketische Disziplin. Das liegt im Wesentlichen an den Songtexten, die so dicht und undurchdringlich sind wie mythische Schriften und an einem Ritual, das einen in seiner Intensität an Derwische erinnert. Der Sänger Cedric Bixler und der Gitarrist Omar Rodriguez haben diese Gruppe gegründet, nachdem sich ihre frühere Band, die texanische Hardcore-Legende At The Drive-In, 2001 nach erbittertem Streit aufgelöst hatte. (more…)

Godsmack - Faceless

Dienstag, den 8. April 2003

Die US-Megaseller trotzen dem Nu-Metal-Abwärtstrend mit einem erdigen, intensiven Album, das keine aufgeblasene Produktion oder tonnenweise Sound-Effekte braucht um überzeugen zu können.

Faceless konzentriert sich vornehmlich auf Godsmacks größte Stärken: räudige, energische Riffs, lebendiges, grooviges Drumming und die einzigartige, knarzige Stimme von Frontmann Sully Erna. (more…)

Rise Against - Revolutions Per Minute

Montag, den 7. April 2003

Auch mit seinem Zweitwerk Revolutions Per Minute liefert das Quartett aus Chicago durchaus melodischen, zündenden Hardcore-Punk in bester Fat-Wreck-Manier. So klug wie aggressiv knüppeln sich die vier Jungs durch knapp 40 Minuten Wut, Resignation und vor allem Schweiß. Selten lässt das Tempo einmal nach, Verschnaufpausen gibt es kaum. (more…)

Robbie Williams - Escapology

Dienstag, den 1. April 2003

Robbie Williams hat es bereits mit Indie-Rock, Bigband-Swing und frechem Pop probiert — was stellt der beliebte Entertainer aus Großbritannien also auf seinem fünften Album an? Escapology hat mit den bisherigen Werken wenig zu tun. Robbie hat sich Mühe gegeben, etwas hervorzubringen, das man einerseits ernst nehmen und andererseits noch leicht verdauen kann; einfache Popnummern in der Art von “Rock DJ” oder “Kids” sind hier also nicht mehr zu finden. (more…)