Tindersticks - Waiting for the Moon

Die Tindersticks besinnen sich mit ihrem sechsten Studioalbum Waiting For The Moon auf ihre Anfänge zurück. Das große Drama steht im Vordergrund von wunderschönen bis leicht verstörenden Arrangements. Resigniert, wie seit den Anfängen 1993 nicht mehr gehört, jammert sich Stuart Staples durch schlaflose Nächte und tiefe Täler. Und trotzdem ist Leben in jeder Sekunde dieses herzzerreißendem Werkes.

Große Songs, atmosphärisch dicht und voll der Trübheit — so sind die Engländer zehn Jahre zuvor zu Berühmtheit gelangt. Nach zwischenzeitlichen schöpferischen Durchhängern scheint man sich spätestens seit dem reduziertem Can Our Love… wieder auf Altbewährtes zu besinnen, und das ist nicht nur gut so, sondern vor allem ergreifend. Als Bonbon gibt’s mit “Sometimes It Hurts” ein Duett mit der Franco-Kanadierin Lhasa De Sala, geigenschwanger und mit das Schönste, was die Tindersticks jemals produziert haben. Auch sonst zeigt Waiting For The Moon vor allem für den Freund des Frühwerkes weder Blöße noch Glück, dafür Schauder zuhauf — eine überaus gelungene Arbeit. –Felix von Vietsch

CD 1

  • 1. Until the morning comes
  • 2. Say goodbye to the city
  • 3. Sweet memory
  • 4. 4,48 psychosis
  • 5. Waiting for the moon
  • 6. Trying to find a home
  • 7. Sometimes it hurts
  • 8. My oblivion
  • 9. Just a dog
  • 10. Running wild
  • CD 2

    • 1. Keine Titelinformation
    • 2. Keine Titelinformation
    • 3. Keine Titelinformation
    • 4. Keine Titelinformation

Tags:

Einen Kommentar schreiben