Sounds - Living in America
The Sounds aus Schweden bringen die besseren Seiten der 80er-Jahre zurück in die Gegenwart und das machen sie auch noch gut. Als Einfluss nennt das Quintett Blondie, Ultravox, Duran Duran und Depeche Mode, was so ungefähr dem Sound der Sounds entspricht, bezieht man Kim Wilde und partiell die B 52’s mit ein. Ungemein unterhaltsam gibt sich das Debüt Living In America, Sängerin Maja Ivarsson jubelt sich stets ein wenig rotzig durch die elf Uptempo-Nummern des Albums, welches im Jahr zuvor in Schweden auf Rang vier der Albumcharts einstieg. Natürlich geht so viel Dur auf Kosten des Tiefgangs, aber auch dies war weiland nicht anders. The Sounds wollen nichts vermitteln, sondern schlichtweg Spaß haben, und dieser sprüht auf Living In America aus jeder Ecke. Pop, Wave, eine Prise Rock und ein Schuss Punk, Debbie Harry lässt grüßen, macht aber nichts. Bieten die Sounds auch alles andere als Neues, so erfreuen sie jedenfalls durch Frische und Vitalität. Außerdem verbreiten sie schlichtweg Stimmung. –Felix von Vietsch
Tags: Sounds








