die Sterne - Live im Westwerk

Zu ihrem zehnjährigen Bestehen bescheren die Sterne nach alter Tradition dem Volk ein Live-Album, das so unnötig ist, wie es Sehnsüchte auf das nächste Konzert weckt, doch letztlich gelungen wirkt. Kein eigentliches Best Of — wie sollte dies bei den vier Hamburgern auch aussehen — ist auf Live im Westwerk, aufgezeichnet bei drei Konzerten innerhalb zweier Tage, zu hören. Stattdessen entschied man sich für die Nummern, die live am besten wirken und belebte dafür unter anderem den lange nicht mehr gespielten Band-Klassiker “Fickt das System” wieder.

Natürlich fehlt auf dem Silberling die spezielle Atmosphäre, das Gemeinschaftserlebnis mit der Kombo und die besondere Erscheinung des Frank Spilker. Nichtsdestotrotz kommt Stimmung auf, zumal die Sterne, bekannt als ausgezeichnete Liveband den Spaß am Rock wieder entdeckt haben. Auch wenn das Zusammenspiel manchmal nicht hundertprozentig klappt, so etwas macht die Jungs, die hier mit zusätzlichem Perkussionisten zu hören sind, letztlich real und sympathisch. Außer einigen neu arrangierten älteren Nummern und dem erhebenden Chorgesang der “Sternettes” bietet Live im Westwerk keine weiteren Überraschungen. So dient die Aufnahme dem hartgesottenen Fan höchstens als Aperitif zwischen zwei Konzerten. Immerhin. –Felix von Vietsch

  • 1. Die Interessanten
  • 2. Hngen Hart
  • 3. Anfang verpasst
  • 4. Zucker
  • 5. Wahr ist was wahr ist
  • 6. Normaler Tag
  • 7. Das bisschen besser
  • 8. Widerschein
  • 9. Universal Tellerwdscher
  • 10. Inseln
  • 11. Trrrmer
  • 12. Essen
  • 13. Nur Flug
  • 14. Sorglos
  • 15. Risikobiographie
  • 16. Ruiniert
  • 17. Fickt das System
  • 18. St. Pauli
  • 19. Bis 9 bist du ok
  • Tags:

    Einen Kommentar schreiben