Machine Head - The Burning Red
Machine Head haben sich nach ihren sehr erfolgreichen ersten beiden Scheiben und schier endlosen Tourneen eine wohlverdiente Pause gegönnt und dabei gründlich über ihre zukünftige musikalische Ausrichtung gegrübelt. Das Ergebnis ist ein Kompromiss, mit dem die alten Fans sicher gut leben können, der aber auch zahlreiche neue Leute ansprechen dürfte.
Auf den ersten Blick hat sich auf The Burning Red zunächst mal nicht viel verändert. Die Grooves sind immer noch fett, die Riffs haben eine hohe Trefferquote, die Gitarrenarbeit ist nach wie vor sehr originell. Markanteste Änderung sind sicherlich die Vocals von Robb Flynn, der sich mehr als einmal an melodischen Gesangslinien versucht und dabei ein sehr gute Figur abgibt. Zudem haben sich die Maschinenköppe aus Frisco einigen HipHop-Einflüssen geöffnet, legen dabei aber nach wie vor sehr viel Wert auf einen metallischen Gesamtsound. Machine Head mögen noch nicht so innovativ wie ihre Kollegen von Limp Bizkit sein, aber dafür sind sie heavier und erdiger. –Frank Albrecht
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