Machine Head - Through the Ashes of Empires

Nach dem etwas klinischen und vorhersehbaren Supercharger-Album hatten viele Thrash-Metal-Fans Machine Head schon ein bisschen abgeschrieben. Umso größer die Überraschung, dass sich Robb Flynn und Co. nun mit einem sehr progressiven und emotionalen Langeisen zurückmelden.

Through The Ashes Of Empires erstaunt den Hörer von der ersten Sekunde an: Das US-Quartett wuchert nicht nur wie üblich mit ultrafetten Gitarren-Riffs, sondern streut zwischendurch auch immer wieder ruhige, gefühlsbetonte Passagen und vertrackte, progressive Breaks ein. Die Songs sind länger als je zuvor, die Arrangements ungewöhnlich komplex, und erst nach dem dritten oder vierten Durchlauf kristallisieren sich die ersten kleinen Hits heraus. Doch je häufiger man die CD auf Dauer-Rotation schickt, desto mehr erschließt sich einem eine Klangwelt, wie man sie in dieser Vielschichtigkeit von Machine Head bislang nicht kannte.

Robb Flynn hat es endgültig aufgegeben, den harten Mann zu markieren, und würzt den ausgereiften Sound seiner Band mit sehr persönlichen, intelligenten Texten. Seine Nebenleute danken es ihm und verzichten völlig auf platte Groove-Metal-Klischees. Machine Head klangen schon lange nicht mehr so überzeugend wie auf diesem erstklassigen Album! –Michael Rensen

CD 1

  • 1. Imperium
  • 2. Bite the Bullet
  • 3. Left Unfinished
  • 4. Elegy
  • 5. In the Presence of My Enemies
  • 6. Days Turn Blue to Gray
  • 7. Vim
  • 8. All Falls Down
  • 9. Wipe the Tears
  • 10. Descend the Shades of Night
  • CD 2

    • 1. Bite The Bullet (Demo)
    • 2. Left Unfinished (Demo)
    • 3. Elegy (Demo)
    • 4. All Falls Down (Demo)
    • 5. Descend The Shades Of Night (Demo)
    • 6. The Blood, The Sweat, The Tears (Video)
    • 7. Video footage filmed during the recording of the album

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