Monatsarchiv für November 2003

The Doors - Strange Days (40th Anniversary

Dienstag, den 25. November 2003

Mal wieder eine dieser Crossover-Geschichten? Der Songschreiber und Arrangeur Jaz Coleman ist gerne Grenzgänger: “Für mich hatte die Musik der Doors schon immer etwas von einer spirituellen Reise. Bei der Arbeit an den Songs wurde mir völlig klar, dass sie geradezu eine magische Ausstrahlung besitzen”, sagte er in einem Interview. (more…)

the Doors - Live In Hollywood

Dienstag, den 25. November 2003

Auf dem Cover von Live In Hollywood ist ein gertenschlanker und glatt rasierter Jim Morrison zu sehen, der sich in enge Lederhosen hineingezwängt hat. Aber in Wahrheit war Mr. Mojo zu der Zeit, als diese Aufnahmen am Sunset Boulevard entstanden ist (genau gesagt, am 21. Juli 1969) bereits zu einem herumlungernden bärtigen Menschen mit einem Bierbauch verkommen. (more…)

Bombshell Rocks - From Here and on

Donnerstag, den 20. November 2003

From here And Now On, das dritte Album der fünf Punkrocker von Bombshell Rocks, glänzt mit unverhohlener Spielfreude, einem melodisch ausgefeilten Punk im Stil der späten Siebziger und ist in diesem Sinne ein echter Volltreffer — nicht nur in das verlängerte Rückenmark. Gitarrist Richard, der 1999 die Band verließ, nachdem er für das ausgezeichnete Debüt Street Art Gallery einige Songs geschrieben hatte, ist wieder dabei und sorgt mit für das beste Album der Schweden.

Dem meist vorschnellenden Tempo der dreizehn Titel lässt sich kaum etwas entgegensetzen, vereinzelte Gliedmaßen erst recht nicht. (more…)

The Rolling Stones - Exile on Main Street

Mittwoch, den 19. November 2003

Von der sich ausbreitenden Frustration im ersten Song (”I only get my rocks off while I’m sleeping” singt Mick Jagger in dem übermächtigen “Rocks Off”) eilen die Stones auf diesem Exile on Main Street-Album durch bekannte Bereiche wie Country, Blues und Rhythm & Blues. Sie halten noch nicht einmal an, wenn sie mit etwas zusammenstoßen. (more…)

Ai Phoenix - The Driver Is Dead

Samstag, den 15. November 2003

Nach dem Überraschungserfolg von 2002 mit Lean That Way Forever ist nun auch das Vorgängeralbum The Driver Is Dead (ursprünglich 2000 entstanden) hier zu Lande veröffentlicht worden. Stilistische Unterschiede zu Lean That Way Forever gibt es kaum. Wer also von jenem Album nicht genug bekommen konnte, kann ohne Bedenken auch bei The Driver Is Dead zugreifen. (more…)