Ai Phoenix - The Driver Is Dead

Nach dem Überraschungserfolg von 2002 mit Lean That Way Forever ist nun auch das Vorgängeralbum The Driver Is Dead (ursprünglich 2000 entstanden) hier zu Lande veröffentlicht worden. Stilistische Unterschiede zu Lean That Way Forever gibt es kaum. Wer also von jenem Album nicht genug bekommen konnte, kann ohne Bedenken auch bei The Driver Is Dead zugreifen. Faszinierend bleibt, wie die Band um die beiden Vokalisten Mona Mørk und Patrick Lundberg es schafft, mit sparsamsten Mitteln eine unvergleichliche Atmosphäre in ihre Musik zu zaubern.

Leise Melancholie durchzieht die Songs, für welche die weite Landschaft Skandinaviens wohl der ideale Nährboden sein muss. Selten geht es mal in Pop-Gefilde, oft bewegen sich die Kompositionen im Schneckentempo voran, zu denen Mona Mørk ihre (englischen) Liedtexte mehr haucht als singt (und von denen man am Ende beim besten Willen nicht mehr sagen kann, wovon sie handelten). Dazu weben wunderbar antiquiert klingende Instrumente einen verschrobenen Klangteppich aus wunderschönen Melodien, der sich als Untermalung zu einem Roadmovie wohl genauso gut eignet wie für einen Rundflug über die weiten Fjorde Norwegens. Indie-Folkpop aus einer anderen Welt. –Albrecht Volk

  • 1. We think you are very brave
  • 2. Wishinglot
  • 3. Snow and light
  • 4. This is close
  • 5. The thief and the riversong
  • 6. Killer, killer radio thrille
  • 7. If you ever saw her name
  • 8. Mercury
  • 9. Institution
  • 10. The sound of Troy
  • 11. Volga Beach Hotel
  • 12. Hey, the drivers dead, we cry
  • 13. The Shore Sometime Before (Bonus track from the Happy to Get Her 10, 2000)
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