Monatsarchiv für Dezember 2003

Soundgarden - Down on the Upside +1

Dienstag, den 2. Dezember 2003

Das Ende der Soundgarden-Saga mit einem Album, dessen Titel, wenn man so will, alles darüber aussagt. Down On The Upside kehrt tatsächlich das Oberste nach unten und wieder anders herum, ist so psychedelisch finster wie Ultramega OK, ihr Debüt von 1996, so virtuos inszeniert und gespielt wie Superunknown, hat die gleiche trashige Attitüde wie etwa die Fopp-EP und ist definitiv das reifste Album der Band.

So gesehen, schließt die Platte nicht nur den Kreis auf eine Weise, die den Split der Band als letztes Mittel gegen künstlerische Stagnation einsehbar macht, sondern bringt die Qualitäten der Band besser und zutreffender auf den Punkt als das irgendeine Compilation könnte. (more…)

Testament - Souls of Black

Dienstag, den 2. Dezember 2003

Das ‘89er von Alex Perialas abgemischte Testament-Album Practice What You Preach litt ein wenig unter dem scheppernden, nicht sehr gut ausbalancierten Gesamtsound — ein Manko, das beim Nachfolger Souls Of Black (’90) mit dem neuen Producer Michael Rosen bravourös ausgemerzt werden konnte. (more…)

Stereolab - Emperor Tomato Ketchup + Bonus

Dienstag, den 2. Dezember 2003

Sie wünschen Retro? Dann geben sie sich mal das Equipment der Band, von den hervorragenden Farfisa und Vox Orgeln bis hin zu den immer liebenswerten Moog Synthesizern. Sie wünschen futuristische Musik? Es ist der Sound von nicht so gut geölter Maschinerie, die in das Weltraumzeitalter hinein stampft und zischt, Himmel für die einen und postindustrielle Hölle für die anderen. (more…)

Massive Attack - Blue Lines

Dienstag, den 2. Dezember 2003

Alle paar Jahre mal kommt ein Stück wie Blue Lines auf den Markt — nicht einfach Musik, sondern ein Monster von einer Platte. Ein Monster, das eine ganze Generation beeinflußt: Hätte die englische TripHop-Culture einen eigenen Staat, das geniale sechste Stück, “Unfinished Sympathy”, wäre wohl seine Nationalhymne. (more…)

Mob Rules - Hollowed Be Thy Name

Dienstag, den 2. Dezember 2003

Mob Rules liefern ihren Fans das, was von ihnen erwartet wird: bombastischen, sehr melodischen Power Metal mit Anleihen bei Acts wie Helloween oder Rhapsody.

Nach Savage Land und Temple Of Two Suns treten die Norddeutschen nun zum dritten Mal auf den Plan, um ihrer Gefolgschaft das volle Brett zu servieren. (more…)