Wuthering Heights - Far from the Madding

Melodischer Speed-Metal mit Anleihen bei Blind Guardian und den frühen Helloween ist normalerweise eine recht ideenlose und klischeeüberfrachtete Angelegenheit. Dass es auch anders geht, beweisen Wuthering Heights. Die Dänen, die bereits mit ihrem letzten Album To Travel To Evermore aufhorchen ließen, zelebrieren auf Far From The Madding Crowd Fantasy-Metal auf höchstem technischen Niveau. Der mit vielen Breaks, Tempowechseln und Sound-Variationen durchsetzte Longplayer bietet anspruchsvolle, rasante Progressive-Kost, ohne dabei jedoch auf eingängige Melodien zu verzichten.

Insbesondere die Refrains haben Hymnen-Potenzial und fräsen sich schon beim ersten Hören in die Gehörgänge. In Kitschregionen driften Wuthering Heights glücklicherweise nur selten ab, dazu klingen die Vocals zu rau. Eunuchen-Gejaule sucht man auf Far From The Madding Crowd vergeblich, und die breit gestreuten Folk-Einflüsse machen die Scheibe endgültig zu einem homogenen, stimmungsvollen Soundtrack für die nächste Rollenspiel-Session. –Michael Rensen

  • 1. Gather Ye Wild
  • 2. Road Goes Forever On
  • 3. Tree
  • 4. Longing for the Woods, Pt. 1: The Wild Children
  • 5. Highlands Winds
  • 6. Longing for the Woods, Pt. 2: The Ring of Fire
  • 7. Bollard
  • 8. Bad Hobbits Die Hard
  • 9. Longing for the Woods, Pt. 3: Hernes Prophecy
  • 10. Land of Olden Glory
  • 11. Lament for Lorien
  • 12. Memory Within a Memory [*]
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