The Cult - Pure Cult
Die Hardrockband Cult hat eine lange Entwicklung hinter sich von den Native American Spielweisen von Dreamtime und den vertrackten Gothic Trends, die auf ihrem zum Klassiker gewordenen Album Love deutlich werden. Schuld daran ist Rick Rubin, der Electric ansteuerte und sie dann alle die rockige Straße zum Metal Himmel geleitete. Diese Best-Of-Sammlung bringt Tracks aus ihrer ganzen Karriere zusammen und ist ein wertvolles Dokument ihrer Rituale auf dieser Reise. Es gibt hier so viele großartige Tracks, dass es schwer fällt, einzelne auszuwählen, auf die sich dann das Lob konzentrieren könnte, jedoch das unverwüstliche “She Sells Sanctuary” ist immer hörenswert und klingt immer noch so erfrischend wie 1985. Es gibt einige zweifelhafte Einschübe aus den zwielichtigen Jahren ihrer Karriere wie die niveaulosen “Star” und “Coming Down (Drug Tongue)”. Aber wenn sie ihre eigenen Tracks wie “Fire Woman” und “Lil’ Devil” zur Seite schieben, dann überrascht es kaum, dass man etwas vermisst. Pure Cult ist ein passendes Dokument einer der besten Rockbands Großbritanniens. Helen Marquis
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