Monatsarchiv für Juli 2004

Basement Jaxx - Kish Kash

Montag, den 26. Juli 2004

Es gibt nicht viele Bands in der Dance-Szene, von denen sich behaupten ließe, dass sie mit jedem Album besser würden. Doch Simon Ratcliffe und Felix Buxton alias Basement Jaxx gelingt es mühelos, die Messlatte jedes Mal noch höher zu legen. Waren Remedy (1999) und Rooty (2001) schon in jeder Hinsicht außergewöhnlich, so haben sich die beiden Herren mithilfe von Dizzee Rascal, Me’Shell NdegéOcello, Lisa Kekaula, Phoebe und Siouxsie Sioux diesmal selbst übertroffen.

Ihr Sound-Gebräu entzieht sich inzwischen vollkommen klassischen Kategorien. (more…)

Soulfly - Prophecy

Montag, den 19. Juli 2004

Seit seinem Ausstieg bei Sepultura erfindet sich Max Cavalera mit jedem Album neu. Ständig wechselnde Line-ups garantieren frischen Wind und machen auch Prophecy wieder zu einem außerordentlich eigenständigen, hochwertigen Longplayer.

Für seinen vierten Soulfly-Streich holte Cavalera nicht nur seinen alten Drummer Joe Nunez zurück, sondern verpflichtete mit Marc Rizzo (Ex-Ill-Nino) und Bobby Burns (Ex-Primer-55) auch zwei junge Wilde und mit Ex-Megadeth-Basser Dave Ellefson sogar eine lebende Metal-Legende. (more…)

36 Crazyfists - A Snow Capped Romance

Montag, den 19. Juli 2004

Mit ihrem Erstlingswerk Bitterness The Star konnten sich die 36 Crazyfists eine eigene Nische im Nu-Metal-Sektor erspielen. A Snow Capped Romance hilft dem Quartett, seine Stellung zu halten. In den wesentlichen Grundzügen ist man dem Stil der Debütscheibe treu geblieben. Noch immer gewinnt man einen lebendigen Charme aus der friedlichen Koexistenz von hartem aggressiven Nu Metal, brachialem Hardcore und pechschwarzen, traurigen Elementen.

Allerdings haben die Amerikaner die Rezeptur ihres Soundcocktails verfeinert und schaffen es auf A Snow Capped Romance, gleichzeitig organischer und ausdrucksstärker zu klingen. (more…)

Taking Back Sunday - Where You Want to Be

Dienstag, den 13. Juli 2004

Für diese Truppe geht es jetzt Schlag auf Schlag: Das Debüt Tell All Your Friends hat Goldstatus in Amerika erreicht, wo Taking Back Sunday in erster Linie durch Mundpropaganda zum heißesten Anwärter auf den Sprung in den Mainstream wurden. Für eine manchmal etwas unverdauliche Emo-Band ist das sensationell. (more…)

John Frusciante - The Will to Death

Dienstag, den 13. Juli 2004

Allerfeinster Stoff entglitt der Feder von Herrn Frusciante und offensichtlich hat er nur ganz wenig Zeit sowie einen einzigen Mitstreiter gebraucht, um diese Songs auf Band zu bannen. In ganzen fünf Tagen wurden hier roh belassene Perlen aufgereiht, die gerade in ihrer Unpoliertheit zu glänzen vermögen. (more…)