Secret Machines - Now Here Is Nowhere

Das größte Lob, das man einer Band aussprechen kann, ist, dass sie einen ganz eigenen, originellen Sound hat. Die Secret Machines können neben einem innovativen Stil aber auch noch mit großartigen Refrains dienen.

Die Wurzeln des 2000 in Dallas gegründeten Trios liegen im experimentellen Rock der späten sechziger und frühen siebziger Jahre. Ursprünglicher, erdiger Garagenrock ist auf Now Here Is Nowhere genauso zu finden wie Trance-artiger Psychedelic-Rock à la Hawkwind und die sanften Soundscapes der frühen Pink Floyd. Dazu kommen Avantgarde-Einflüsse von Bands wie Can und — ganz wichtig! — mitreißende, unter die Haut gehende Gesangs-Arrangements, die ein wenig an die letzten Scheiben der Beatles erinnern. “Wir versuchen Musik zu machen, die uns mit den Leuten verbindet, mit dem Kosmos und mit den Göttern”, versucht Drummer Josh Garza das Selbstverständnis der Secret Machines zu umschreiben, und so hochtrabend diese Aussage auch klingen mag, sie enthält mehr als ein Fünkchen Wahrheit, denn Now Here Is Nowhere weiß zu verzaubern, wie es nur wenige Alben schaffen. Ein einziger Durchlauf — in aller Ruhe und am besten unter dem Kopfhörer — genügt, um süchtig nach dieser Scheibe zu werden. –Michael Rensen

  • 1. First Wave Intact
  • 2. Sad and Lonely
  • 3. Leaves Are Gone
  • 4. Nowhere Again
  • 5. Road Leads Where It’s Led
  • 6. Pharaoh’s Daughter
  • 7. You Are Chains
  • 8. Light’s On
  • 9. Nowhere Is Now Here
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