Blur - Blur
Anfang 1997 wurde die britische Popszene von einer Musikszene zu einer Kampfszene. So auch mit diesem Album, als Blurs Frontman Damon Albarn kurz und bündig ankündigte, dass er sich zurückziehen werde, um andere Formen des Rocks zu erkunden, für die er sich interessiere. Auf dieser Platte entdeckt Blur die zerstückelten Strukturen und den schrägen Wortschatz des amerikanischen Indie Rocks (der beste Hook auf dem Album lautet “Woo-Hoo!”), und all dies ist eine befreiende Strategie. Ohne den Druck, den Britischen Traum personifizieren zu müssen, kann Albarn melodiös und verspielt sein und dies sogar, wenn er direkt von seinen Lieblingsplatten abkupfert (”M.O.R.” ist Bowie in Reinkultur und “You’re So Great” versucht sich im Stil der Produktion von Guided by Voices), denn seine Begabung, etwas zu gestalten, prägen diese Songs ganz neu. –Douglas Wolk
CD 1
- 1. Beetlebum
- 2. Song 2
- 3. Country sad ballad man
- 4. M. O. R.
- 5. On your own
- 6. Theme from retro
- 7. You’re so great
- 8. Death of a party
- 9. Chinese bombs
- 10. I’m just a killer for your love
- 11. Look inside America
- 12. Strange news from another star
- 13. Movin’ on
- 14. Essex dogs
- 15. Supa Shoppa
- 16. Beard
- 17. Theme From An Imaginary Film
- 18. Bank Holiday
- 1. For tomorrow
- 2. Advert
- 3. Colin Zeal
- 4. Pressure on Julian
- 5. Star shaped
- 6. Blue jeans
- 7. Chemical world (Intermission)
- 8. Sunday, Sunday
- 9. Oily water
- 10. Miss America
- 11. Villa Rosie
- 12. Coping
- 13. Turn it up
- 14. Resigned (Commercial break)
CD 2
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