Monatsarchiv für März 2005

Interpol - Turn on the Bright Lights

Mittwoch, den 30. März 2005

Das New Yorker Quartett Interpol passt mit seinem Debütalbum Turn On The Bright Lights perfekt in das Punk- und New-Wave-Revival, das 2001 und 2002 vor allem in den USA losgetreten und in Europa gerne aufgenommen wird. US-amerikanische Bands wie die Strokes, Liars, Black Rebel Motorcycle Club, Radio 4 oder Interpol orientieren sich an Vorbildern aus der fruchtbaren Zeit der späten 70er- und frühen 80er-Jahre, wobei Interpol eher britisch denn amerikanisch klingen. (more…)

Stereophonics - Language. Sex. Violence. Other?

Montag, den 14. März 2005

Der Einsteiger “Superman” des fünften Stereophonics-Album könnte einen auf eine ganz falsche Spur führen, denn dort treffen sich Prince, Bowie und The Cure zu einem kleinen bedrohlichen Radio-Song. Aber dann geht es richtig los.

Bei “Doorman” wird in bester The Who-Tradition mit laut aufgedrehten Vox-Verstärkern schön krachig gerockt , auch “Girl” erinnert an die Veteranen des englischen Rock. (more…)

3 Doors Down - Seventeen Days

Dienstag, den 8. März 2005

Auch mit Album Nummer drei setzen 3 Doors Down wieder zum Sturm auf die Charts an. Der Mix aus einfühlsamen Balladen und knackigen Rockern wird keinen Fan enttäuschen.

Ähnlich wie The Better Life und Away From The Sun bietet Seventeen Days ein breit gefächertes Sortiment erstklassiger Rocksongs für alle Lebenslagen. (more…)

Theory of a Deadman - Gasoline

Freitag, den 4. März 2005

Jahrelang wurden sie als kleine Brüder von Nickelback belächelt, doch mit dem stetig wachsenden Erfolg haben sich Theory Of A Deadman immer mehr aus dem Windschatten von Chad Kroeger & Co. befreien können.

Weil Kroeger zu den Entdeckern der Band gehörte und ihr anfangs auch im Studio auf die Sprünge half, haftete Theory Of A Deadman lange das Image einer unselbstständigen Retorten-Kapelle an. (more…)

the Mars Volta - Frances the Mute

Freitag, den 4. März 2005

Kaum ein Moment auf Frances The Mute lässt darauf schließen, dass Omar Rodriguez-Lopez und Cedric Bixler-Zavalas Teil des famosen Quintetts At The Drive-In waren. Aus denen entstanden bekanntlich Mars Volta und Sparta. Vielleicht war es ja wie im Jim-Jarmusch-Film Down By Law. Da stehen die beiden großen Egos John Lurie und Tom Waits nach einer erfolgreichen Flucht an einer Gabelung, blicken sich noch einmal in die Augen, verweigern mit einer Finte den Handschlag und gehen in entgegen gesetzte Richtung fort. (more…)