Theory of a Deadman - Gasoline

Jahrelang wurden sie als kleine Brüder von Nickelback belächelt, doch mit dem stetig wachsenden Erfolg haben sich Theory Of A Deadman immer mehr aus dem Windschatten von Chad Kroeger & Co. befreien können.

Weil Kroeger zu den Entdeckern der Band gehörte und ihr anfangs auch im Studio auf die Sprünge half, haftete Theory Of A Deadman lange das Image einer unselbstständigen Retorten-Kapelle an. Diese Vorurteile haben die Kanadier längst ausräumen können, und auf Gasoline präsentieren sie sich so eigenständig wie nie zuvor. Die grundsätzliche Stil-Verwandtschaft zu Nickelback ist zwar nach wie vor unverkennbar, die mittlerweile als Trio agierende Gruppe hat aber hörbar an der eigenen Identität gefeilt. Der typische Sound-Bombast Kroegers ist fast völlig verschwunden, stattdessen konzentriert man sich auf betont erdigen, zeitlos guten Hardrock mit unaufdringlich ins Langzeitgedächtnis rockenden Hitmelodien. Die gefühlvollen Balladen zünden ohne peinlichen Kitsch, und wenn das Gaspedal durchgetreten wird, dann bis zum Bodenpedal und mit ordentlich Rotz in der Nase. In dieser Form dürften Theory Of A Deadman problemlos dauerhaft auf eigenen Beinen stehen können.

– Michael Rensen

  • 1. Hating Hollywood
  • 2. No Way Out
  • 3. No Surprise
  • 4. Quiver
  • 5. Santa Monica
  • 6. Better Off
  • 7. Say Goodbye
  • 8. Hello Lonely (Walk Away from This)
  • 9. Me & My Girl
  • 10. Since You’ve Been Gone
  • 11. Hell Just Ain’t the Same
  • 12. Save the Best for Last
  • 13. In the Middle
  • 14. [CD-ROM Track] [Multimedia Track]
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