Monatsarchiv für September 2005

Morcheeba - The Antidote

Mittwoch, den 28. September 2005

Es ist schon erstaunlich, wie weit sich Morcheeba auf The Antidote von ihrem Ausgangspunkt entfernt haben. „Zuerst sehen wir uns als Singer & Songwriter” sagte das halbe Band-Gehirn und Sound-Programmierer Paul Godfrey (die andere Hälfte bildet Bruder Ross) 1996 über das mondäne Debüt-Album Who Can You Trust?, einem Klassiker des TripHop. (more…)

Nine Inch Nails - With Teeth

Mittwoch, den 28. September 2005

Fast sechs Jahre hat Trent Reznor nach The Fragile vergehen lassen, um mit With Teeth ein neues Studioalbum zu präsentieren. Das ist viel Zeit, die dem Industrial-Großmeister, der wie kein anderer Musiker des Genres Menschenmassen mobilisieren kann, den Raum zu Veränderungen gab. Mit dem Alter kommen bekanntlich innere Ruhe und eine gewisse Gelassenheit, und so finden sich auf dem sich Pop annähernden Album With Teeth neben böse zubeißenden Hauern auch zunehmend moderatere Töne. (more…)

Frank Black - Honeycomb

Dienstag, den 27. September 2005

Frank Black verhehlt nicht, dass die Reunion der Pixies neben einem hohen Spaßfaktor auch kommerzielle Gründe hatte. Befreit von finanziellem Druck kann der kugelrunde Mann nun seine Solo-Karriere angehen, und das ist Honeycomb jede Sekunde anzuhören. Entspannt und rockfrei wie selten klingt es ohne die Catholics, die in den Better Songs & Garden Studios von Dan Penn in Nashville / Tennessee durch exquisite Musiker ersetzt wurden. (more…)

Neil Young - Prairie Wind

Montag, den 26. September 2005

Annähernd 40 Alben hat der Kanadier Neil Young seit seinem Ausstieg bei Buffalo Springfield 1968 in regelmäßigen Abständen eingespielt. Seinen 60. Geburtstag feiert der Elder Statesman des Country-Folk-Rock am 12. November 2005 Jahre und veröffentlicht mit Prairie Wind fast zeitgleich ein sehr warmes, intimes und musikalisch sehr konservatives Album, das einen langanhaltenden Trend fortsetzt: Neil Young kehrt dem Rock auf seinen Studiowerken immer mehr den Rücken zu. (more…)

Beck - Guero

Montag, den 26. September 2005

Beck ist bekannt für die Befreiung des Folk von den Klischees der 60er Jahre und dem vielseitigen Mix mit diversen anderen Einflüssen von Punk bis Funk. Auf seinem Album Guero klingt er rockiger und erdiger denn je und verweist damit auf die Wurzeln seiner Anfangsjahre im New Yorker East Village. (more…)