Monatsarchiv für September 2005

Audioslave - Out of Exile

Dienstag, den 13. September 2005

Es tut einfach gut, einer Band wie Audioslave beim Wachsen zuzuhören. Hatte schon der Erstling Audioslave das Potential der Kapelle deutlich gemacht, so kommt fast drei Jahre später die Fusion erst richtig in die Gänge.

Dabei lassen sich die Weiterentwicklungen recht schnell beschreiben: die Songs sind teilweise trotz minimalem Bass/Drums/Gitarren-Grundgerüst wenigstens so radiotauglich wie die letzten fünf Hits der Red Hot Chili Peppers. (more…)

Ween - Vol.1-Shinola

Montag, den 5. September 2005

Die einen brauchen ein halbes Musikerleben, um ein paar vernünftige Songs zusammen zu bekommen, während einige wenige Könner nur im Abfall wühlen müssen, um Klasse hervor zu kramen. Ween starten mit Shinola Vol.1 eine Reihe, auf der im Studio liegen gebliebene Reste, Outtakes oder Mixe kompiliert werden, um die Zeit zwischen regulären Alben zu verkürzen. (more…)

Porcupine Tree - Deadwing

Montag, den 5. September 2005

Sollte es jetzt endlich mal klappen, daß Porcupine Tree aus der elitären Kritikerliebling-Ecke in den Mainstream eintreten? Mit der Single “Lazarus” hat Mastermind Steve Wilson ja schon alle Coldplay-bis-Travis-Fans angeködert, aber werden die auch ein heftiges Metal-Geschredder mitten im Zwölfminüter “Arriving Somewhere But Not Here” überleben?

Sie sollten jedenfalls wollen, nachdem sich dieser zentrale Song über die Pink Floyd’sche Animals-Verbeugung zu straightem Pop-Rock zu Geballer zu Jazz-Gitarre zu Stadion-Feuerzeugmeer-Riff aufgewuchtet hat. (more…)