Ugly Duckling - Bang for the Buck

Wie erfrischend es doch immer wieder ist, wenn Ugly Duckling sich aufmachen, dem guten alten HipHop zu huldigen. Bang For The Buck ist wieder so eine Rettungs- und Partyinsel für B-Boys & Girls mit einem Sinn für hinterlistigen wie intelligenten Humor.

Andy, Dizzy und Young Einstein aus dem kalifornischen Long Beach verfügen über die seltene Gabe, sich über sich selber lustig zu machen. Wer das kann, darf auch anderen die lange Nase zeigen, und dazu besteht in der ersten Dekade des neuen Millenniums reichlich Anlass, überlagert der Mainstream-Rap das gesamte Genre immer mehr. Die Glorifizierung der eigenen, kaputten Vergangenheit mit zerrütteten Familienverhältnissen nervt mittlerweile genauso wie Silikon-Brüsten, 30 Liter Sprit per 10 Kilometer fressende Schlitten, das hausieren Gehen mit Einschusslöchern oder die ewigen sinnentleerten Hasstiraden. Vom Konvertieren zum Christentum oder dem Aggro-Berlin-Mist in Deutschland ganz zu schweigen. Ugly Duckling lachen sie alle aus, aber sie beleidigen keine Kollegen: Alleine der Album-Titel Bang For The Buck ist ein verschmitzter Wink mit dem Zaunpfahl: Je häufiger die Uzi durchgeladen wird, um damit Plattitüden abzufeuern, desto reichlicher klingeln die Dollars (Bucks) in der Kasse. In der Kasse von den „Hässlichen Entchen“ herrscht zwar zumeist Ebbe, aber das stachelt nur an, noch besser zu werden. So gut, wie auf diesem Werk waren sie aber noch nie. Rasend schnell rauschen die zwölf Tracks an einem vorbei, gefüttert mit grandios bouncenden Beats, phantastische Jazz-, Soul- und Funk-Elementen sowie köstlichen Texten. Coole Platte! –Sven Niechziol

  • 1. Bang for the Buck
  • 2. Yudee!
  • 3. Breakdown
  • 4. Left Behind
  • 5. Smack
  • 6. Einstein’s on Stage
  • 7. Let It Out
  • 8. Lower the Boom
  • 9. Andy vs. Dizzy
  • 10. Slow the Flow
  • 11. Shoot Your Shot
  • 12. End of Time
  • 13. Bang for the Buck [Remix][Mix]
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