the Mars Volta - Scab Dates

Mars Volta und ein Live-Album, macht das Sinn? Können diese extrem komplexen, mühevoll im Studio mehrfachverleimten Soundstrukturen auf der Bühne überhaupt reproduziert werden. Wer die Band aus dem texanischen El Paso jemals in natura gesehen hat, weiß: Sie können! Letzte Zweifel pulverisiert Scab Dates, ein wahres Monstrum von Live-Werk, das in Einem durchrauscht. Zwischen Mai 2004 und Mai 2005 wurde Shows an verschiedenen Orten in den USA aufgenommen. Mars-Volta-Hauptkomponist Omar Alfredo Rodriguez-Lopez nahm dann die Auswahl der Songs vor, legte deren Reihenfolge fest und gab dem Ganzen am Ende mit eingearbeiteten Fieldrecordings den Feinschliff. Das in einem fürchterlichen, kaum lesbaren Schrifttyp aufgemachte Booklet - im Gegensatz zur Musik die reine Askese - listet 20 Leute, die an Scab Dates mitwirken und die einen maßgeblichen Beitrag zu der Verdichtung der kopflastigen, epischen Tracks leisten. Mars Volta verzichten im Gegensatz zu Frances The Mute weitgehend auf Latin- und Mariachi-Klänge und lassen den zu Exzessen neigenden Gitarren, Keyboardklängen, vertracktem Schlagzeugspiel freien Lauf. Das Resultat ist ein Amalgam aus Progressive-Rock, Psychedelik und Hardrock, an dem man sich über 70 Minuten die Zähne ausbeißen kann. –Sven Niechziol

  • 1. Abrasions Mount the Timpani
  • 2. Take the Veil Cerpin Taxt
  • 3. Take the Veil Cerpin Taxt: Gust of Mutts
  • 4. Take the Veil Cerpin Taxt: And Ghosted Pouts
  • 5. Caviglia
  • 6. Concertina
  • 7. Haruspex
  • 8. Cicatriz
  • 9. Cicatriz, Pt. 1
  • 10. Cicatriz, Pt. 2
  • 11. Cicatriz, Pt. 3
  • 12. Cicatriz, Pt. 4
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