Pro-Pain - Prophets of Doom
Wer Pro-Pain schon immer mochte, wird auch mit Prophets Of Doom keinerlei Probleme haben. Die Amis geben sich aufgrund des über sehr weite Strecken fehlenden Clean-Gesangs etwas weniger eingängig und unhittiger als auf den Vorgängern, hauen ihren simplen Metal/Hardcore-Crossover aber mit einer dermaßenen Wucht raus, dass alle Moshpit-Gänger dieser Welt mit den Ohren schlackern werden. Gary Meskil - viel mehr ist vom Original-Line-up sowieso nicht mehr übrig - und seine wütenden Mannen haben sich zudem von manchmal deutlich zu prolligen Zeitgenossen zu kritischen Beobachtern ihrer Umgebung gewandelt, was sich in den kritischen, offenen, beachtenswerten Texten widerspiegelt, die man in dieser Form kaum von der Band erwartet hätte. Weitere Änderungen: Man verlässt heutzutage schon mal gern den Midtempo-Bereich und gibt - zumindest für Pro-Pain-Verhältnisse - ordentlich Gas, und die öfters auftauchenden, Sinn machenden Gitarrensoli sind ebenfalls ein Abwechslung garantierendes Merkmal. Prima! – Boris Kaiser
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