Monatsarchiv für März 2006

Atreyu - A Death-Grip on Yesterday

Freitag, den 31. März 2006

Nach ihrem vor allem in den USA extrem erfolgreichen Durchstarter-Album The Curse (über 300 000 verkaufte Einheiten!) legen Atreyu nach. Und wie! A Death-Grip On Yesterday klingt nach ganz großem Selbstvertrauen, und das kann die Band auch haben. Sicherlich: Der Mix aus wenig Metal, mehr Metalcore und ganz viel Emo liegt hundertprozentig im Trend, aber daraus sollte man der US-Combo wirklich keinen Strick drehen. (more…)

Queensryche - Operation: Mindcrime 2

Freitag, den 31. März 2006

Selbstüberschätzung? Realitätsverlust? Zu großes Selbstvertrauen? Jedenfalls ist es äußerst gewagt, einem der besten Metal-Alben aller Zeiten - Operation: Mindcrime von 1988 - einen Nachfolger an die Seite zu stellen und damit von vornherein sämtliche Kritiker auf den Schirm zu rufen. Und in der Tat: Operation: Mindcrime II kann selbst nach vielfacher Einfuhr zu keiner Sekunde gegen den Vorgänger anstinken und lässt es vor allem an der nötigen Atmosphäre missen. (more…)

Killing Joke - Hosannas from the Basements of

Dienstag, den 28. März 2006

Mit grimmigen Minen gehen Killing Joke seit 1978 ihres Weges, und weichen auch auf Hosannas From The Basement Of Hell keinen Millimeter von ihrem beißenden, galligen Soundgebräu ab. Ruppig, aggressiv, polternd, lärmend und immer noch vital schlagen sich Jeremy „Jaz“ Coleman, K. „Geordie“ Walker, Paul Raven und Ben Calvert wie schon auf dem Vorgänger Killing Joke durch das dornige Unterholz der Rockmusik. (more…)

Fort Minor - The Rising Tied

Dienstag, den 21. März 2006

In Mike Shinoda vereinen sich die Liebe zum HipHop und Metal. Im Herbst 2004 gingen der rappende Rocker und seine Band Linkin Park zusammen mit Jay-Z auf Collision Course. Ein Jahr nach Erscheinen dieses Crossover-Albums und einigen gemeinsamen Shows wechselt der Kalifornier mit der Pianoausbildung nun mit The Rising Tied völlig die Straßenseite. (more…)

Voltaire - Heute Ist Jeder Tag

Freitag, den 17. März 2006

Was für ein Album. Da wartet man auf die neuen Langspieler von Blumfeld und den Sternen - und dann ist das deutsche Album des Jahres von einer Band, die man gar nicht auf der Rechnung hatte: Voltaire. Und die sind weder aus Hamburg, noch aus Berlin, sondern aus Bonn - und heißen so, weil der Sänger so heißt.

Kennengelernt haben sich Roland Meyer de Voltaire und Pianist Hedayet Djeddikar - so will es die Bandlegende - über die klassische Musik: Gemeinsam konzertierten sie mit Schuberts Winterreise. (more…)