Monatsarchiv für Mai 2006

Grandaddy - Sumday-Ltd Enhanced Edition

Freitag, den 19. Mai 2006

Alles beim Alten bei Grandaddy, die seit ihrem Debütalbum Under The Western Freeway unbeirrt an ihrer ganz eigenen Spielart von Lo-Fi-Space-Pop in Hi-Fi-Qualität arbeiten. Sumday, ihr drittes reguläres Studioalbum, führt die Qualitäten des superben zweiten, The Sophtware Slump, das schon heute als moderner Klassiker gelten muss, erwartungsgemäß und vorhersehbar weiter; nicht weniger, aber auch nicht mehr, was Sumday folgerichtig austauschbar macht. (more…)

Phoenix - Its Never Been Like That

Freitag, den 12. Mai 2006

Der Titel bringt den Vibe des Albums auf den Punkt. Die französische Indie-Pop-Hoffnung Phoenix hat bei den Aufnahmen zu It’s Never Been Like That alles anders gemacht als sonst. Sollte die Band ruhig immer so machen.

Nach der nur für absolute Fans zwingend nötigen Liveplatte 30 Days Ago legt das Quartett aus Versailles nun das dritte Studioalbum vor. (more…)

Radio 4 - Enemies Like This

Freitag, den 12. Mai 2006

Wer hätte das gedacht? Radio 4 sind mit Enemies Like This tatsächlich bei Album Nummer 4 angekommen. Nimmt man den zweijährigen Veröffentlichungsturnus der Alben, die stetige musikalische Entwicklung und das Festhalten am Sound, so ist die amerikanische Gitarren-Band auf dem richtigen Wege, sich zu einer verlässlichen Größe innerhalb die Indie-Szene zu etablieren. (more…)

Black Heart Procession - The Spell

Freitag, den 12. Mai 2006

Willkommen in den Katakomben der Seele, wo Ängste, Schmerz, Trauer und der Zweifel eingekerkert sind. Das ist der Ort, wo einen Black Heart Procession auf ihrem fünften regulären Album The Spell hin entführen, und man folgt der 1997 in San Diego gegründeten Band mit einem verwirrenden Gefühlsmix aus Widerwillen und neugieriger Faszination. (more…)

Soulfly - Dark Ages

Donnerstag, den 11. Mai 2006

Auf Dark Ages verarbeitet Max Cavalera nicht nur den Tod zweier geliebter Menschen, sondern liefert auch einige der besten Songs seiner Karriere ab.

Der Albumtitel bezieht sich auf die Trauerphasen, die Cavalera nach dem Tod seines Enkels Moses und seines Freundes Dimebag Darrell (Pantera) durchlitt, und auch musikalisch verarbeitet der ehemalige Sepultura-Sänger die Schicksalsschläge mit fast schon schmerzhafter Intensität. (more…)