Porcupine Tree - In Absentia

Porcupine Tree sind der beste Beweis dafür, dass man progressiven Rock auch ohne allzu offensichtliche 70er-Retro-Anleihen spielen kann. In Absentia ist eines der grandiosesten Genre-Alben der letzten 20 Jahre und dürfte der Band endgültig zum lange überfälligen Durchbruch verhelfen.

Im Vergleich zu den etwas poppiger ausgerichteten Vorgängern Stupid Dream und Lightbulb Sun klingt das erste Majorlabel-Album der Briten in jeder Hinsicht extremer: Die harten, fast schon metallischen Riff-Passagen krachen heftiger denn je, die düsteren Parts sorgen für intensive Gänsehaut-Attacken und die psychedelischen Feeling-Traumreisen erinnern an Frühwerke wie Signify.

Steven Wilson und Co. haben der Verlockung widerstanden, vorrangig megaeingängige Singles für den Mainstream-Markt zu komponieren, und konzentrieren sich lieber auf ihre bewährten Stärken. Neben einigen harten, straighten Rock-Nummern werden dem staunenden Zuhörer einfühlsame Balladen, vereinzelte Loop-Einsprengsel und sogar zwei reine Instrumental-Stücke kredenzt. Den Vogel schießt man mit den tief unter die Haut gehenden Jahrhundertnummern “The Sound Of Muzak” und “Prodigal” ab, die Fans von Bands wie Pink Floyd, Manic Street Preachers, Rush und Marillion vor Ehrfurcht in die Knie zwingen dürften. Genial! –Michael Rensen

CD 1

  • 1. Blackest Eyes (Album Version)
  • 2. Trains (album version)
  • 3. Lips Of Ashes (album version)
  • 4. The Sound Of Muzak (album version)
  • 5. Gravity Eyelids (album version)
  • 6. Wedding Nails (album version)
  • 7. Prodigal (album version)
  • 8. .3 (album version)
  • 9. The Creator Has A Mastertape (album version)
  • 10. Heartattack In A Layby (album version)
  • 11. Strip The Soul (album version)
  • 12. Collapse The Light Into Earth (album version)
  • CD 2

    • 1. Drown With Me (European Bonus Track)
    • 2. Chloroform (European Bonus Track)
    • 3. Strip The Soul (Edit)

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