Monatsarchiv für Oktober 2006

Sick of It All - Call to Arms

Freitag, den 27. Oktober 2006

Die alten New-York-Hardcore-Recken verkrachten sich nach dem Release des 1997er-Albums Built To Last endgültig mit East West Records und unterschrieben bei dem kalifornischen Indie-Label Fat Wreck, das vor allem mit fröhlichem West-Coast-MeloCore bekannt wurde. Abgefärbt hat auf Sick Of It All jedoch lediglich der Indie-Status. (more…)

Cradle of Filth - Thornography

Freitag, den 27. Oktober 2006

Cradle Of Filth waren einmal die originellste und kreativste Black-Metal-Band. Mit Thornography bedienen sie jedoch eher Gothic-Rock- und Gruselhörspiel-Freunde als eingefleischte Schwarzmetaller.

Auf den letzten Alben orientierten sich die Briten immer mehr in Richtung düstere Rockoper und Bombast-Metal, und beim ersten Durchlauf von Thornography ist man geneigt, sich über deutlich präsentere Gitarren und zumindest einen Anflug der alten Brachialität zu freuen. (more…)

The Haunted - The Dead Eye-Ltd

Freitag, den 27. Oktober 2006

The Haunted aus Schweden haben im Laufe ihrer Karriere, die Ende der Neunziger begann, nicht nur unzählige Metal-, Hardcore- und Metalcore-Bands beeinflusst, sondern sind in der Szene vor allem als große Slayer-Fans bekannt, die sich von Anfang an aus dem Fundus von Kerry King & Co. bedient haben, ohne ihre eigene Klangfarbe zu verlieren. (more…)

Melvins - A Senile Animal

Freitag, den 27. Oktober 2006

Die Konstanz und Konsequenz, mit der die Melvins voranmarschieren, kann nicht genug gewürdigt werden. Wer in gut 20 Jahren Existenz noch mehr Alben veröffentlicht - die Solo- und Seitenprojekte gar nicht eingerechnet - greift auch gerne mal in die Kloschüsseln. Nicht so die 1985 in Aberdeen / Washington State gegründeten Indie-Metal-Helden, deren neuster Genie-Streich A Senile Animal einmal mehr die Diskussion wiederbeleben dürfte, ob es sich um das energiereichste Melvins-Kraftwerk handelt. (more…)

Badly Drawn Boy - Born in the UK

Freitag, den 20. Oktober 2006

Fast die ganze Zeit seiner Ende der 90er gestarteten Karriere war es Damon Gough gewohnt, dass ihm die Ideen nur so zuflogen. Der Entstehungsprozess seines einmal mehr überdurchschnittlich guten Albums Born In The U.K. gestaltete sich außergewöhnlich schwierig. Nach der Fertigstellung des intimen, introspektiven One Plus One In One siedelte er von einem Indie-Label zu einer Major-Firma über und machte sich umgehend in einer alten Bonbonfabrik in Stockport nahe seiner Heimatstadt Manchester an die Arbeit. (more…)