Hatebreed - Supremacy
Nach seinem Old-School-Hardcore-Projekt Icepick legt Jamey Jasta endlich mit seiner Stammband Hatebreed nach. Die Erwartungen an die vor allem in den USA mega-erfolgreichen Metalcoreler war immens; umso schöner zu hören, dass die Truppe alle Hoffnungen erfüllen kann. Angekündigt wurde Supremacy - auch von der Band selbst - als deutlich (Thrash-)Metal-lastiger. Ob das denn wirklich der Fall ist, darüber kann man geteilter Meinung sein. Sicher ist: Die Produktion drückt kompromisslos, ist sauber, aber nicht ZU glatt und definitiv eher im Metal-Bereich anzusiedeln. Musikalisch schimmern diesmal dagegen sehr viele NYHC-Einflüsse von Agnostic Front bis Sick Of It All durch, die Hatebreed eine nie dagewesene Durchschlagskraft verleihen. Einzelne Songs muss man hier auch nicht hervorheben; Supremacy knallt von vorne bis hinten alles weg und dürfte aufgrund des „neuen“ Crossovers sogar noch weitere Fanschichten ansprechen, denen die Band bis jetzt zu berechenbar klang. Sehr hart, sehr gut! – Boris Kaiser
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