Machine Head - The Blackening

Kann man Thrash Metal noch komplexer als auf Through The Ashes Of Empires in Szene setzen, ohne dabei auf kompakte Riffs und eingängige Gesangsmelodien zu verzichten? Man kann - zumindest wenn man Machine Head heißt.

Während das Gros der Szene-Konkurrenz versucht, mit möglichst brachialen Death-Metal-Anleihen nach dem Motto “Härte um jeden Preis” die Grenzen des musikalisch Machbaren auszuloten (was bereits in den 80er und frühen 90er Jahren besser und konsequenter vorgemacht worden ist), setzen Machine Head lieber auf anspruchsvolles Songwriting und atmosphärische Arrangements. Noch tabuloser als auf dem exzellenten Vorgänger Through The Ashes Of Empires verknüpfen Robert Flynn und seine Mitstreiter knallharten Thrash mit Progressive-Metal-Elementen. Halsbrecherische Breaks treffen auf sphärische, harmonische Passagen, Nackenbrecher-Wirbelstürme auf griffige Refrains, düstere Soundscapes auf Rush-lastige High-Tech-Parts. Während die Instrumente ebenso souverän wie energisch ihre Klanggerüste errichten, brilliert Flynn als facettenreicher Frontmann, der problemlos in der Lage ist, die unterschiedlichsten Emotionen glaubhaft rüberzubringen. Es braucht zwar einige Durchläufe, bevor die bis zu zehneinhalb Minuten langen Songs im Gedächtnis haften bleiben, danach lassen sie sich aber nur noch schwer von der Hirnfestplatte löschen. – Michael Rensen

CD 1

  • 1. Clenching The Fists Of Dissent (Explicit Album Version)
  • 2. Beautiful Mourning (Explicit Album Version)
  • 3. Aesthetics Of Hate (Explicit Album Version)
  • 4. Now I Lay Thee Down (Explicit Album Version)
  • 5. Slanderous (Explicit Album Version)
  • 6. Halo (Explicit Album Version)
  • 7. Wolves (Explicit Album Version)
  • 8. A Farewell To Arms (Explicit Album Version)
  • 9. Battery
  • CD 2

    • 1. The making of “The Blackening”
    • 2. 2006 tour documentary

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