Monatsarchiv für Mai 2007

the Moldy Peaches - The Moldy Peaches

Mittwoch, den 23. Mai 2007

Gleichsam mit derselben Welle wie die Strokes an New Yorks Festland gespült wurden, gibt das unterschiedliche Duo mit seinem Debüt eine Vorstellung davon, wie dicht Genie und Wahnsinn doch beieinander liegen können. In der Mixtur aus mit Kassettenrekorder aufgezeichnetem Pantoffelpunk, Folk, Pop, Indie und elektronischen Spielereien entfalten sich spröde Liebesliedchen bis bedenklich krank klingende Klangfetzen mit Kultcharakter. (more…)

The National - Boxer

Freitag, den 18. Mai 2007

R.E.M. + Tom Waits + U2 = The National. Auch auf ihrem neuen Album “Boxer” machen die fünf New Yorker unwiderstehlichen, melancholischen Pop, der an viele große Namen erinnert, dabei aber seinen ganz eigenen Charme besitzt.

–Hannes Ross (more…)

Built to Spill - You in Reverse

Montag, den 14. Mai 2007

Noch nie haben Built To Spill so lange an einem Album gearbeitet und gefeilt, wie an dem einmal mehr sehr gelungenen Gitarren-Werk You In Reverse. Ganze fünf Jahre sind seit dem Vorgänger Ancient Melodies Of The Future vergangen. Viel Zeit, in der Bands kamen und gingen, Hypes verpufften und eine Sau nach der anderen durch die Medienlandschaften gejagt wurde. (more…)

Wilco - Sky Blue Sky

Montag, den 14. Mai 2007

Na gut , es ist schon ein bisschen gemein zu sagen, dass unzählige Musiker ihre besten Songs dann schrieben, wenn sie sich im Vollrausch befanden, von Panikattacken und Depressionen geplagt oder drogensüchtigen, pillenschluckenden Geistern getrieben wurden. Jeff Tweedy, der Kopf der 1994 aus Uncle Tupelo hervorgegangenen Wilco, hat seine Dämonen weggesperrt, sie in einer Suchtklinik ausgetrocknet und all das ist dem wunderbar entspannten, lässigen und unspektakulären Album Sky Blue Sky jederzeit anzuhören. (more…)

Rufus Wainwright - Release the Stars

Montag, den 14. Mai 2007

Release the Stars ist vieles zugleich: schrecklich und schrecklich schön. Aufdringlich und anrührend. Gespickt mit reichlich Pathos, -echtem wie falschem. Ein aufregendes Album, in dessen Verlauf Rufus Wainwright die Hörer durch ein wahres Wechselbad der Gefühle jagt. Die musikalischen Zügel behält er bei dieser Tour de Force zwischen Klassik und Pop stets fest in der Hand und verhindert gekonnt jegliches Kippen in Chaos und Langweile. (more…)