Monatsarchiv für Juni 2007

Turbonegro - Retox

Freitag, den 29. Juni 2007

Sie drohen mit dem Abwurf der Atombombe und heißen den Hörer auf der Müllkippe willkommen. Kein Grund zur Panik, Turbonegro wollen bekanntlich nur spielen.
Und das neue Spiel heißt Retox, als Antonym zu ,Detox’ ein weiteres Bekenntnis zum Mittelteil der ,Sex, Drugs & Rock’n'Roll’-Maxime. Doch auch der Rock’n'Roll kommt nicht zu kurz auf dem mittlerweile dritten Album seit dem mit Scandinavian Leather im Jahre 2003 besiegelten Comeback. (more…)

the Chemical Brothers - We Are the Night

Freitag, den 29. Juni 2007

Wer seit zwölf Jahren die musikalischen Trends der Elektronikszene so stark mitbestimmt, wie Tom Rowlands und Ed Simons alias The Chemical Brothers, an den werden mit jedem neuen Album noch höhere Ansprüche gestellt. Trotzdem hat das Duo bis jetzt mit jeden Album wieder die Nase vorn gehabt, auch wenn sich für manchen Fan die stilistischen Ausbrüche oder Extravaganzen nicht immer gleich auf Anhieb erschlossen haben. (more…)

4 Hero - Play With the Changes

Mittwoch, den 27. Juni 2007

Mit ihrem ersten fünften rollen 4 Hero die Party von hinten auf, denn die Briten nehmen nur langsam Fahrt auf. Auch stilistisch geht es weiter voran. Die Ende der 80er von Marc „Mac“ Clair und Dego McFarlane in London gegründete Band entfernte sich im Laufe der Jahre von Jungle und Drum & Bass, wo sie Pionierarbeit leisteten. (more…)

Enter Shikari - Take to the Skies

Montag, den 25. Juni 2007

Die Pop-Kultur hat ja schon so manch bunten Bastard zur Welt gebracht. Was Enter Shikari aber auf ihrem Debüt Take To The Skies treiben, ist schon noch extra speziell. Als gäbe es nun gar keine Hemmschwellen oder Genregrenzen mehr, werfen die englischen Newcomer gemäß dem Motto „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“ eines bekannten TV-Kochs Zutaten zusammen, dass einem beim Lesen der Liste schlecht wird. (more…)

Trivium - The Crusade

Mittwoch, den 20. Juni 2007

Für gewöhnlich sind Vorschusslorbeeren der Marke “hier hört ihr die neuen Metallica” nichts als heiße Luft und maßlose Promotion-Übertreibungen, aber im Falle Trivium ist an den Vergleichen mit James Hetfield & Co. tatsächlich etwas dran.

Schon mit ihren letzten Alben konnten die jungen Amerikaner fette Ausrufezeichen setzen, und The Crusade katapultiert sie endgültig in die Champions League der Metal-Szene. (more…)