Enter Shikari - Take to the Skies

Die Pop-Kultur hat ja schon so manch bunten Bastard zur Welt gebracht. Was Enter Shikari aber auf ihrem Debüt Take To The Skies treiben, ist schon noch extra speziell. Als gäbe es nun gar keine Hemmschwellen oder Genregrenzen mehr, werfen die englischen Newcomer gemäß dem Motto „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“ eines bekannten TV-Kochs Zutaten zusammen, dass einem beim Lesen der Liste schlecht wird. Beim Hören verhält es sich dann aber zum Glück anders, denn die traditionell verfeindeten Stile wie Rave, Drum & Bass, Trance oder Dancefloor vertragen sich erstaunlich gut mit Gitarren-Noise, Death-Metal oder Grindcore - eine gehörige Portion Humor vorausgesetzt. Wenn Slayer mit Faithless, Scooter und Carcass gemeinsam in einen Übungsraum der Blood Brothers gehen würden, ginge es wahrscheinlich ähnlich hoch und durcheinander her. Vielleicht wütet das Quartett ja nur eine Saison, aber in der ersten ziehen die vier jungen Männer aus der Londoner Vorstadt St. Albans schon mal einen breiten Meinungsgraben. –Sven Niechziol

CD 1

  • 1. Enter Shikari
  • 2. Mothership
  • 3. Anything Can Happen in the Next Half Hour…
  • 4. Labyrinth
  • 5. No Sssweat
  • 6. Today Won’t Go Down in History
  • 7. Return to Energiser
  • 8. Sorry, You’re Not a Winner
  • 9. Jonny Sniper
  • 10. Adieu
  • 11. OK, Time for Plan B
  • 12. Sorry, you’re not a winner
  • 13. Keine Titelinformation
  • 14. Jonny Sniper
  • 15. Adieu
  • 16. OK, time for plan B
  • 17. Keine Titelinformation
  • CD 2

    • 1. Backstage footage and photo slideshow

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