Megadeth - United Abominations

Drei Jahre hat sich Dave Mustaine für sein neues Album Zeit gelassen. Das Resultat kann sich hören lassen und enthält einige der besten Megadeth-Nummern der letzten zehn Jahre.

Schon die ersten, ebenso pfeilschnellen wie präzisen Gitarren-Riffs machen deutlich: Hier wird mit Herz und Seele Vollgas gegeben, seelenlose Computer-Produktionen sind im Hause Mustaine nach wie vor verpönt. Die Gitarren klingen voll, saftig und lebendig, die Drums grooven höllisch, und Daves unverwechselbarer Gesang geht in dem druckvollen Metal-Inferno niemals unter.

Mit den ersten Songs “Sleepwalker” und “Washington Is Next!” legen Megadeth die Messlatte gleich verdammt hoch, man fühlt sich an Klassiker wie Countdown To Extinction oder Rust In Peace erinnert. Im weiteren Verlauf des Albums finden sich mit “United Abominations” und “You´re Dead” noch einige weitere Perlen, die den Großteil der Tracks der letzten Scheiben locker übertreffen, und auch die Neuaufnahme von “A Tout Le Monde” mit Gastsängerin Cristina Scabbia (Lacuna Coil) hat Charme. Zwischendurch wird zwar der eine oder andere durchschnittliche Song eingeschoben, unterm Strich ist Megadave mit United Abominations aber ein gutklassiges Album gelungen.

– Michael Rensen

  • 1. Sleepwalker
  • 2. Washington Is Next!
  • 3. Never Walk Alone…A Call to Arms
  • 4. United Abominations
  • 5. Gears of War
  • 6. Blessed Are the Dead
  • 7. Play for Blood
  • 8. Tout le Monde (Set Me Free)
  • 9. Amerikhastan
  • 10. You’re Dead
  • 11. Burnt Ice
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