Monatsarchiv für September 2007

Rise Against - The Sufferer & the Witness

Samstag, den 29. September 2007

Wenn heutzutage Punkbands betont melodisch zu Werke gehen, liefern sie meist zahnlosen Bubblegum-Poppunk ab. Ganz anders dieser Vierer aus Chicago, der in der Tradition von Bad Religion und den Bad Brains Vollgas gibt.

Vom Teenie-Punk, der seit einigen Jahren recht erfolgreich durch die amerikanischen Charts schunkelt, sind Rise Against meilenweit entfernt. (more…)

Razorlight - Razorlight

Samstag, den 29. September 2007

Das gibt es doch gar nicht! Wie kann sich eine Band so explosionsartig positiv entwickeln wie Razorlight? Auf ihrem selbstbetitelten Zweitwerk Razorlight schlägt die 2002 in London gegründete Band grandiose Flickflacks, während den Briten auf ihrem Debüt Up all Night zumeist nur ungelenke Purzelbäume gelangen. (more…)

the Roots - Game Theory

Samstag, den 29. September 2007

Das HipHop-Kollektiv aus Philadelphia um den charismatischen Schlagzeuger Ahmir “?uestlove” Thompson, der nach wie vor alle Fäden in seinen Händen hält, hatte in der US-Szene schon immer eine Ausnahmestellung inne. Nicht nur, dass die Band mit jeden Album noch ein Stück besser wird, das 2004 veröffentlichte Tipping Point war der bisherige Höhepunkt, die Gruppe wird in ihren Reimen zudem auch immer politischer und legt ganz bewusst den Finger in die Wunden der westlichen Zivilisation. (more…)

Orson - Bright Idea

Freitag, den 28. September 2007

Musik-Fans in den USA müssen tief in die Tasche greifen, wenn sie das überzeugende Debüt-Album Bright Idea von Orson ordern. Es ist nur als Import erhältlich. Das 2000 in Hollywood gegründete Quintett ist nämlich in England viel größer als in der eigenen Heimat. Auf der anderen Seite des großen Teiches gelang den Männern mit dem Outfit zwischen Ska-Musiker und Irokese ein Husaren-Streich: Gleich die aller erste Single namens No Tomorrow schoss auf Platz 1 der UK-Charts und hielt sich dort 3 Wochen. (more…)

the Draft - In a Million Pieces

Freitag, den 28. September 2007

Als die Post-Punk-Helden Hot Water Music nach über einer Dekade den Löffel abgaben, herrschte Trauer in der Fan-Gemeinde. Doch die schwarzen Binden können abgenommen werden, denn mit The Draft kehren drei Viertel der Band in allerbester Verfassung zurück.

Zusammen mit ihrem neuen Gitarristen Todd Rockhill (einem langjährigen Freund) setzen Chris Wollard, Jason Black und George Rebelo ein dickes, elegantes musikalisches Ausrufezeichen. (more…)