Metro Party - 2 Tage danach
Ja, die Party ist zu Ende, zurück im Alltag und gänzlich verschroben durch das viele Bier. Gezappelt zu Primus’ “Too Many Puppies”, gemosht zu System Of A Down - und zu anderen Liedern, an die ich mich leider nicht mehr erinnere. Hedonist’s Hangover…
110 Kilogramm Plasma und Iron Maiden DVD: Wand aus drei Gitarren, Copacabana komplett vor der Bühne, doch die Musik war eine andere. “Not Of This World”, heult Glenn Danzig und mir hat’s gefallen - und so beginnt der nächtliche Samstag im Das Rock Café. Gemütlich und gesetzt, aber Lust auf Bier und Party.
Die Metro fährt nicht, sie wartet bereits im Uferlos, die Leute stehen am Bahngleis, S-Bahn Surfen ist out. Ticket lösen, “gezahlt” - der Stempel auf der Hand.
Das Uferlos ist ein fruchtendes Terrain mit einer schönen Aura, Good Vibrations - und so stimmt man sich ein, auf Musik, die einem bereits vor 10 Jahren den Disko-Alltag versüßt hat und schwelgt dem kollektivem Suff.
Der Sog der Musik zerrt an mir und reisst auch mich zu späterer Stunde auf die Tanzfläche. Auch nett war die Umstellung der Uhr auf Winterzeit - ein gemütliches Zeitloch, an dem die Züge zwar standen, das Bier aber weiter lief.
Am Sonntag nochmal gezahlt. Groggy, Kater - aber eins macht mir Hoffnung: dass mein vegetatives Nervenkostüm so schnell wieder da sein sollte, wie die Stempelfarbe im Abfluß meiner Dusche verschwindet…








