Archiv des Tags ‘The Smiths’

The Smiths - The Queen Is Dead

Mittwoch, den 15. Juni 2005

Das ist der Preis, wenn man an verschiedenen Stricken zieht. Während die Smiths für Morrissey eine Entschuldigung waren, seine trockenen, ungekünstelten Texte unterzubringen, stellten sie für Johny Marr das ideale Vehikel für seine messerscharfen kleinen Popkunstwerke dar. Der Spagat zwischen diesen beiden Richtungen machte aus den Smiths eine fast reine Singles-Band, auf The Queen Is Dead finden sich einige ihrer besten (vornehmlich das großartige “The Boy With The Thorn In His Side” aus der Abteilung Unausgesprochene Liebe). (more…)

the Smiths - Hatful of Hollow

Montag, den 24. Februar 2003

Man denkt bei The Smiths an eine Band, aus der man sozusagen herauswächst, an eine Musik, die man sich als junger Mensch in depressiven Phasen anhörte und dann zur Seite legte, als diese überwunden waren. Solch eine Vorstellung verweigert den Smiths ihren Platz im Rock-Pantheon, nicht nur als Quelle der Inspiration für zahllose Indie-Rockgruppen, sondern auch als die Band, die die traditionellen Vorstellungen der Rock&Roll-Machos in Frage stellte. (more…)

The Smiths - Best of, the, Very

Montag, den 4. Juni 2001

Useless ist ein Best-Of-Album des Altpunks TV Smith, der hier bei allen Songs von den Toten Hosen als Backing Band unterstützt wird. Wer in der Geschichte des Punk einigermaßen bewandert ist, sollte Tim Smith alias TV Smith als einstigen Chef der legendären Adverts kennen. Deren Riesenhit “Gary Gilmore’s Eyes”, die Geschichte um den zum Tode verurteilten Mörder, der seine Netzhaut zur Transplantation freigegeben hatte, ist einer der Klassiker des Punks überhaupt und auch heute noch ein Riesentitel. (more…)

the Smiths - Strangeways, Here We Come

Mittwoch, den 17. Oktober 1990

Strangeways, Here We Come ist die letzte von insgesamt vier Studio-Platten der Smiths, erschienen 1987, kurz nachdem sich die Band bereits aufgelöst hatte. “Unüberbrückbar” seien die musikalischen Differenzen zwischen Frontman Morrissey und Gitarrist Johnny Marr gewesen, hieß es. Von solchen Differenzen ist auf diesem Album allerdings nichts zu hören. (more…)